Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in, Geowissenschaften, Meteorologisches Institut

Universität Hamburg

Deutschland


Die Universität Hamburg ist als Exzellenzuniversität eine der forschungsstärksten Universitäten
Deutschlands. Mit ihrem Konzept der „Flagship University“ in der Metropolregion Hamburg
pflegt sie innovative und kooperative Verbindungen zu wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnern. Sie produziert für den Standort – aber auch national und international –
die zukunftsgerichteten gesellschaftlichen Güter Bildung, Erkenntnis und Austausch von Wissen
unter dem Leitziel der Nachhaltigkeit.


In der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften/Fachbereich
Geowissenschaften, Meteorologisches Institutist gemäß § 28 Abs. 3 HmbHG* ab dem 01.10.2019
in dem Projekt „Entwicklung innovativer Softwaretools zur Simulation der Ausbreitung
gasförmiger Gefahrstoffe in industrieller Umgebung“ eine Stelle als


WISSENSCHAFTLICHE*R MITARBEITER*IN
im Arbeitsgebiet Technische Meteorologie/EWTL
- EGR. 13 TV-L -


befristet auf der Grundlage von § 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz zu besetzen. Die Befristung
ist vorgesehen für die Dauer von 3 Jahren. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 66
% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit**.


Aufgaben:
Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen im o. g. Projekt. Außerhalb der
Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung.


Aufgabengebiet:
In einem Verbundprojekt werden gemeinsam mit Projektpartnern der Universität Rostock
(Lehrstuhl für Modellierung und Simulation) und der Bundesanstalt für Materialforschung
(BAM) in Berlin Softwaretools für die Simulation der Ausbreitung gasförmiger Gefahrstoffe in
industrieller Umgebung entwickelt. Die Abteilung Technische Meteorologie / EWTL am
Meteorologischen Institut der Universität Hamburg führt dabei systematische Laborversuche in
speziell adaptierten Grenzschichtwindkanälen durch. In den naturähnlichen Modellversuchen
werden bondennahe Strömungs- und Transportprozesse in idealisierten Industrieanlagen
wirbelauflösend simuliert und detailliert vermessen. Die Messdaten sollen dem besseren
physikalischen Verständnis der Interaktion sich ausbreitender Gasfahnen und -wolken mit
typischen Industriestrukturen dienen und die quantitative Bewertung der Güte numerischer
Simulationen ermöglichen. Zu den Arbeitsaufgaben der Stelleninhaberin / des Stelleninhabers
gehören


(a) die Planung systematischer Messkampagnen in enger Kooperation mit Projektpartnern,
(b) die Vorbereitung und Betreuung des Baus geeigneter Windkanalmodelle,
(c) die Durchführung, Dokumentation und umfassende Analyse von Windkanalmessungen,
(d) die Aufbereitung der Messdaten für die Bereitstellung als Validierungsdaten sowie
(e) die Mitarbeit bei der Entwicklung von Simulationskonzepten im Projektverbund


Mit Hilfe weitgehend vorhandener Versuchs-, Mess- und Auswertetechnik sind umfangreiche
Messreihen zur Ausbreitung dichteneutraler und schwerer Gase in mehreren
Industrieanlagenmodellen durchzuführen. Im Rahmen der Datenanalyse sollen u. a.
Informationen zur zeitlichen und räumlichen Variabilität von Immissionskonzentrationen
abgeleitet werden. Im Ergebnis soll ein qualitativ hochwertiger Datenfundus erstellt werden, mit
dem im Verbundprojekt hochauflösende Strömungs- und Transportmodelle zuverlässig validiert
werden können und der auch nach Projektabschluss langfristig genutzt werden kann.


Einstellungsvoraussetzungen:
Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums. Geeignet sind Bewerberinnen und Bewerber mit erfolgreich abgeschlossenem natur- oder ingenieurwissenschaftlichem
Studium.


Für die erfolgreiche Projektbearbeitung sind erforderlich:
- solide Kenntnisse auf dem Gebiet der Strömungsmechanik/Meteorologie
- Grundkenntnisse im Bereich der Ausbreitungsmodellierung
- praktische Erfahrung in der Programmierung in Python (optional C/C++, Matlab)
- Erfahrungen im Umgang mit umfangreichen experimentellen Datensätzen
- gute Fähigkeit zur fachlichen Kommunikation in Deutsch und/oder Englisch
Wünschenswert bzw. von Vorteil sind weiterhin:
- Grundkenntnisse im Umgang mit CAD-Software und frei verfügbaren GIS
- Grundkenntnisse im Umgang mit Windkanalversuchs- und Messtechnik (LDA, FID etc.)


Bitte nehmen Sie in Ihrer Bewerbung Bezug auf die genannten Einstellungsvoraussetzungen und
fügen Sie ggf. spezifische Qualifikationsnachweise und/oder Zeugnisse bei!
Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an
und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im
Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig
berücksichtigt.


Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung im Bewerbungsverfahren vorrangig berücksichtigt.


Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Dr. B. Leitl (Tel.: 040 42838-5093,
E-Mail: bernd.leitl@uni-hamburg.de) oder schauen Sie im Internet unter https://www.mi.unihamburg.de nach.
Die Universität Hamburg ist zertifiziert.


audit familiengerechte hochschule
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Hochschulabschluss) bis zum 27.08.2019 an: Universität Hamburg,
Meteorologisches Institut, z. Hd. Herrn Prof. Dr. Bernd Leitl, Bundesstraße 55, 20146 Hamburg.
Bitte beachten Sie, dass wir Bewerbungsunterlagen nicht zurücksenden können. Reichen Sie
daher bitte keine Originale ein. Wir werden Ihre Unterlagen nach Beendigung des Verfahrens
vernichten. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Auswahlverfahren erhalten Sie hier.

* Hamburgisches Hochschulgesetz
** Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt derzeit 39 Stunden


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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