Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für Soziologie

Universität Hannover

Deutschland

Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Praedoc, m/w/d)

(EntgGr. 13 TV-L, 50 %)

Am Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover ist eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Praedoc, m/w/d) (EntgGr. 13 TV-L, 50 %) zum nächst möglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Stelle ist für die Dauer von 3 Jahren befristet und der Professur für „Arbeit und Organisation“ (Prof. Dr. Gabriele Wagner) zugeordnet. Die Stelle eignet sich zur weiteren wissenschaftlichen Qualifikation.

Aufgaben

Im Zentrum der Stelle steht die Mitarbeit im Forschungsprojekt „Die Organisation der Valorisierung“. Darüber hinaus ist die Stelle mit folgenden Aufgaben verbunden: Tätigkeiten in der Lehre im Umfang von 4 Lehrveranstaltungsstunden, Mitarbeit an der Weiterentwicklung des Lehr- und Forschungsbereichs „Arbeit und Organisation“.

Das Projekt

Das Forschungsprojekt widmet sich der Frage, wie es Organisationen gelingt, aus einem großen, kompetitiven Pool an Bewerberinnen und Bewerbern die passenden auszuwählen, und will am empirischen Gegenstand der Begabtenauswahl ein organisationssoziologisches Modell für die Bewertung und Auswahl aspirierender Mitglieder entwickeln. Konzeptuell werden hierbei die systemtheoretische Organisationstheorie und die Soziologie der Konventionen in einer Weise verknüpft, die das Spannungsfeld aus gesellschaftlichen Normerwartungen (wie Geschlechtergerechtigkeit, Meritokratie, etc.) und Organisationsrationalitäten analytisch greifbar macht. Bis dato ist nämlich organisationsoziologisch nicht hinreichend präzise verstanden, wie genau Organisation (als eigene Ebene der Ordnungsbildung) und normative Erwartungen so zusammenwirken, dass erstens Probleme konfligierender Erwartungen zu Lösungen und Lösungen wiederum zu Problemen werden können, zweitens worin genau für wen das Problem besteht und drittens wo der Ort ist, an dem das Problem als Problem und/oder Lösung gerahmt wird. Diesem theoretischen Vorhaben geht eine umfassende, prozessorientierte und multimethodische Feldforschung in zwei Organisationsarten voraus: Stiftungen und Kunsthochschulen.

Anforderungen

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master) der Soziologie oder Sozialwissenschaften, gute Kenntnisse der Organisationssoziologie wie auch der qualitativen Methoden und vertiefte Erfahrung in der empirischen Sozialforschung. Erwartet werden weiterhin Eigeninitiative und die Fähigkeit, sowohl selbständig als auch im Team zu arbeiten. Wünschenswert ist ein großes Interesse an Hochschuldidaktik und der Ausarbeitung innovativer Lehrkonzepte.

Die Universität hat es sich zum Ziel gesetzt, die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders zu fördern. Hierzu strebt sie an, in Bereichen, in denen ein Geschlecht unterrepräsentiert ist, diese Unterrepräsentanz abzubauen. In der Entgeltgruppe der ausgeschriebenen Stelle sind Frauen unterrepräsentiert. Qualifizierte Frauen werden deshalb gebeten, sich zu bewerben. Bewerbungen von qualifizierten Männern sind ebenfalls erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Interessiert? Dann freue ich mich auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis spätestens 27.09.2021 in elektronischer Form (als ein PDF Dokument) an

E-Mail: g.wagner@ish.uni-hannover.de

oder alternativ postalisch an:

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Institut für Soziologie

Prof. Dr. Gabriele Wagner
Im Moore 21
30167 Hannover

Informationen nach Artikel 13 DSGVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/. 


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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