Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für Geschichte

Carl Von Ossietzky Universität Oldenburg

Deutschland

In der Fakultät IV – Human- und Gesellschaftswissenschaften ist am Institut für Geschichte, Abteilung Geschichte Europas der Neuzeit mit Schwerpunkt Osteuropa zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine/einen

Wissenschaftliche Mitarbeiter*in (m/w/d)

(Entgeltgruppe TV-L E13)

im Umfang von 50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 19,9 Std./Wo.) zunächst befristet für drei Jahre zu besetzen. Es wird Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifikation (Promotion) gegeben.

Sie arbeiten im Rahmen des sich im Aufbau befindlichen Forschungsschwerpunktes "Zukunftsvorstellungen, Technikutopien und die reflexive Moderne. Die technische Intelligenz und ihre Horizonte im östlichen Europa 1960er bis 80er Jahre“ (siehe auch: https://uol.de/geschichte/geschichte-europas-der-neuzeit-mit-schwerpunkt-osteuropa/forschungsschwerpunkte/zukunftsvorstellungen-in-der-spaeten-udssr).

Der Schwerpunkt zielt unter anderem darauf ab, die technischen Eliten in der Sowjetunion und die von ihnen angestoßenen Modernisierungsdiskurse zu erforschen. Dabei sollen ebenso jene Gegenstimmen identifiziert werden, die auch in der UdSSR von „Grenzen des Wachstums“ sprachen und die „Wurzellosigkeit“ der Moderne kritisierten. Mittelfristig strebt der Schwerpunkt an, in vergleichender Perspektive die technokratischen Modernisierungsdiskurse und modernekritischen Debatten in anderen Ländern des Ostblocks zu betrachten und zugleich das Engagement der UdSSR und ihrer Verbündeten in internationalen Organisationen zu untersuchen. Ganz grundsätzlich lässt sich so der ost(mittel)europäische Einfluss auf die globale Zirkulation von Moderneentwürfen, Fortschrittsbildern und -kritiken herausarbeiten.

Aufgaben:

  • Forschungen im Rahmen des Dachthemas „Modernevorstellungen und -kritiken in der späten Sowjetunion“
  • Anfertigung einer Monographie (Promotion) im Sinne des Schwerpunktes mit einem Fokus auf die UdSSR in der Periode der 1960er-1980er Jahre
  • Lehre im Umfang von derzeit 2 Lehrveranstaltungsstunden (LVS) im Bereich der Abteilung Geschichte Europas der Neuzeit / Schwerpunkt Osteuropa, einschließlich der damit verbundenen Aufgaben der Organisation, Vorbereitung und Nachbereitung sowie einer Beteiligung an der Prüfungstätigkeit
  • Mitarbeit bei den organisatorischen Aktivitäten der Abteilung (Kolloquien, Tagungen, Projektanträge, etc.)
  • Wissenschaftskommunikation im internationalen universitären und außeruniversitären Kontext

Voraussetzungen:

  • ein überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Geschichtswissenschaft mit einem Schwerpunkt in der Neueren und Neuesten Geschichte, sowie mit einer erkennbaren Spezialisierung auf die russisch-sowjetische Geschichte
  • Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und Russisch sowie Grundkenntnisse einer zweiten osteuropäischen Sprache
  • Kenntnisse der sowjetischen Geschichte im 20. Jahrhundert
  • Erfahrung mit der Recherche russischer Originalquellen

Was wir bieten:

  • die Integration in eine junge und dynamische Universität mit der Möglichkeit zur Mitarbeit in zahlreichen interdisziplinären Forschungsaktivitäten
  • ein Qualifikationsprogramm, welches sowohl die eigene Forschungstätigkeit fachwissenschaftlich und kompetenzorientiert unterstützt als auch eine breite, berufliche Anschlussfähigkeit in außeruniversitäre Bereiche
  • eine Graduiertenakademie mit einem breiten Angebot zur Karriereentwicklung

Die Carl von Ossietzky Universität strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gem. § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Ihre Bewerbung sollte neben einem tabellarischen Lebenslauf, den Zeugniskopien, sowie einem Verzeichnis eventueller Veröffentlichungen, auch ein maximal dreiseitiges Exposé zu Ihrem Promotionsvorhaben (inklusive einer Skizze des Arbeitszeitplans sowie eines groben Gliederungsentwurfs) umfassen. Diese Unterlagen werden in elektronischer Form als einePDF-Datei unter dem Kennwort „Sowjetische Moderne“ bis zum 15. März 2021 erbeten an: Prof. Dr. Malte Rolf, . Fragen zum Projektschwerpunkt beantwortet gerne Prof. Dr. Malte Rolf ( ).

Es wird darauf hingewiesen, dass Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesendet werden können. Reisekosten, die ggf. im Rahmen eines Vorstellungsgespräches entstehen, können ebenfalls nicht erstattet werden.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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