Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für Chemie, Chemie-Ingenieurwesen oder Werkstoffwissenschaft

Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden

Deutschland

Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden e.V. (IFW) ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Das Institut beschäftigt durchschnittlich 600 Mitarbeiter (m/w/d) und widmet sich neben seinen wissenschaftlichen Aufgaben der Förderung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses. Auf höchstem internationalem Niveau betreibt das IFW moderne Werkstoffwissenschaft auf naturwissenschaftlicher Grundlage und macht die gewonnenen Ergebnisse für die Wirtschaft nutzbar. Die komplexe und interdisziplinäre Forschungsarbeit wird innerhalb des IFW von fünf wissenschaftlichen Instituten geleistet, die darin von einer hochentwickelten technischen Infrastruktur unterstützt werden. Das IFW unterstützt seine Beschäftigten dabei, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren und stellt sich regelmäßig dem Audit berufundfamilie®. Weitere Informationen unter www.ifw-dresden.de.

 

Im Institut für Komplexe Materialien ist im Rahmen eines Forschungsprojektes im Zeitraum vom 01.10.2020 bis zum 31.12.2021 die Stelle eines

 

Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d)

 

mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden (Teilzeit ist in Absprache möglich) zu besetzen.

 

Das kooperative Vorhaben beinhaltet die Entwicklung einer Laser-basierten Prozesskette zur Herstellung und Funktionalisierung von neuartigen Knochenimplantaten aus einer beta-Ti-Legierung. Die Aufgaben des Mitarbeiters (m/w/d) umfassen Studien zur chemischen und physikalischen Bearbeitung und zur Charakterisierung von Oberflächen Implantat-relevanter Formkörper, die mittels additiver Fertigung hergestellt wurden.

 

Geeignet sind Bewerber (m/w/d) mit Diplom-/Masterabschluss und erfolgreicher Promotion in den Bereichen Chemie, Chemie-Ingenieurwesen oder Werkstoffwissenschaft. Voraussetzungen sind neben einem grundlegenden Fachwissen zu metallischen Werkstoffen vor allem fundierte Kenntnisse zu Oberflächenbearbeitungsmethoden für metallische Implantate sowie vertiefte praktische Erfahrungen hinsichtlich relevanter physikalisch-chemischer und oberflächenanalytischer Charakterisierungsmethoden wie SEM, AFM, XRD, spektroskopische Methoden und Benetzbarkeits-Analysen. Kenntnisse zur zellbiologischen Analytik sind wünschenswert. Erwartet wird ein hohes Maß an eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit einschließlich Publikationen und Projektberichterstattung und eine große Bereitschaft zur aktiven Kooperation mit unseren Projektpartnern aus den Bereichen Oberflächenbearbeitung, Zellbiologie und Medizin. Als international geprägte Forschungseinrichtung setzen wir sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift voraus. Wir erwarten eine professionelle Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit und persönliche Motivation.

 

Das Arbeitsverhältnis, einschließlich Vergütung, richtet sich nach dem Tarifrecht für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Anstellung erfolgt in Vollzeit mit 40 Stunden pro Woche (Teilzeit ist in Absprache möglich) mit der Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

 

Das IFW Dresden strebt in allen Bereichen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Ausbildungsnachweise und Referenzen) senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 3310-1/20 als ein gemeinsames PDF-Dokument (andere Formate werden nicht berücksichtigt) an: bewerbung@ifw-dresden.de

 

Die Ausschreibung bleibt bis zur Besetzung der Stelle veröffentlicht.

 

Für fachliche Fragen kontaktieren Sie bitte Dr. Annett Gebert (IFW Dresden, Abteilungsleiterin, Projektleiterin) unter a.gebert@ifw-dresden.de.

 

Das Projekt wird von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) im Rahmen des EFFRE-Förderprogramms finanziert.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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