Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für Ambulante Versorgung und Pharmakoepidemiologie

Carl Von Ossietzky Universität Oldenburg

Deutschland

Die Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften umfasst die Bereiche Humanmedizin, Medizinische Physik und Akustik, Neurowissenschaften, Psychologie sowie die Versorgungsforschung. Zusammen mit den vier regionalen Krankenhäusern bildet die Fakultät VI die Universitätsmedizin Oldenburg. Weiterhin besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin der Universität Groningen.

In der Abteilung Ambulante Versorgung und Pharmakoepidemiologie (Leitung: Prof. Dr. Falk Hoffmann) des Departments für Versorgungsforschung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (als Doktorand*in - w/m/d) (E13 TV-L)

mit einem Stellenumfang von 75% (zunächst befristet bis zum 30.09.2027) zu besetzen.

Die Stelle wird im Rahmen des durch die Leibniz-Gemeinschaft, das Land Bremen und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH geförderten Leibniz-ScienceCampus Digital Public Health Bremen (LSC DiPH) besetzt. Der LSC DiPH ist eine interdisziplinäre Forschungskooperation zwischen dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, der Universität Bremen, dem Fraunhofer MEVIS, der Universität Oldenburg und dem Informatikinstitut OFFIS. Kernfragen des LSC DiPH sind: Wie lassen sich digitale Technologien effektiv, fair und unter Berücksichtigung ethischer Prinzipien in Gesundheitsforschung, Prävention, Gesundheitsförderung und weitere Public Health Aufgaben integrieren? Der LSC DiPH geht nun in seine zweite Förderphase (www.digital-public-health.de), in der konkrete Anwendungsszenarien von Digital Public Health in den drei Research Clustern “Digital Divide and Health Equity” (RC1), „Digitalization in Primary and Secondary Prevention” (RC2) und „Human-Digital Interactions in DiPH” (RC3) interdisziplinär untersucht werden sollen. Dazu werden insgesamt sieben Promotionsstellen besetzt, für die auch ein eigenständiges Qualifizierungs- und Vernetzungsprogramm (ECRA) mit einem unabhängigen Budget zur Verfügung steht.

Die ausgeschriebene Stelle an der Universität Oldenburg ist im RC2 verortet, welches sich schwerpunktmäßig mit digitalen Tools zur Rauchprävention und Rauchentwöhnung beschäftigt. Die zugehörige publikationsbasierte Promotion wird gemeinsam mit Prof. Dr. Birte Berger-Höger (Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung, Abteilung Pflegewissenschaftliche Evaluations- und Implementierungsforschung) betreut und kann thematisch durch die Stelleninhaberin bzw. den Stelleninhaber weiter ausgestaltet werden.

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • Einschlägiges abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (z.B. aus dem Bereich der Gesundheits- oder Sozialwissenschaften bzw. verwandter Studiengänge)
  • Kenntnisse im Bereich quantitativer Forschungsmethoden sowie der Analyse quantitativer Daten
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit

Wünschenswert sind:

  • Erfahrung in Forschungsprojekten aus den Bereichen Prävention oder Digitalisierung
  • Praktische Erfahrung in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung (z.B. Praktika, Freiwilliges Soziales Jahr oder Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf)
  • Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Erfahrung im Umgang mit der Statistiksoftware SAS
  • Erfahrung im Bereich weiterer Forschungsmethoden (z.B. Evidenzsynthese, qualitative Methoden)
  • Erste Publikationserfahrungen in nationalen bzw. internationalen Fachzeitschriften

Wir bieten Ihnen:

  • Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten in einem interdisziplinären Team und einer interdisziplinären Forschungskooperation
  • Ausgestaltung und Weiterentwicklung eines eigenen Forschungsprofils
  • Möglichkeit der Nutzung des im LSC DiPH vorhandenen Qualifizierungs- und Vernetzungsprogramms (ECRA) sowie der Teilnahme an Konferenzen
  • Enge Betreuung der Promotion
  • Umfassende Einarbeitung und Unterstützung
  • Bezahlung nach Tarifrecht (Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen) inkl. 30 Tage Jahresurlaub
  • Unterstützung und Begleitung in der Phase Ihrer Einarbeitung
  • Ein familienfreundliches Umfeld mit flexibler Arbeitszeit (Gleitzeit) und der Möglichkeit zu anteiliger mobiler Arbeit
  • Ein umfangreiches kostenloses Weiterbildungsprogramm sowie eine eigene wissenschaftliche Nachwuchsförderung (https://uol.de/medizin/nachwuchs)

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG werden Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen per Email (max. 2 PDF-Dateien bis 5 MB) unter dem Stichwort "LSC" bis zum 04.08.2024an .

Für inhaltliche Fragen zur Ausrichtung der Stelle steht Prof. Dr. Falk Hoffmann, MPH unter gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass Bewerbungs- und Vorstellungskosten nicht übernommen werden können.

Sie kennen Oldenburg noch gar nicht? Sammeln Sie gerne erste Eindrücke unter folgendem Link: https://www.moin-in-oldenburg.de.

 


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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