Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in (m/w/d) in der Professur für Entwicklungspsychologie

Helmut-Schmidt-Universtität / Universität der Bundeswehr Hamburg

Deutschland

An der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H), Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Professur für Entwicklungspsychologie (Frau Univ.-Prof. Dr. Daseking), ist ab dem 01.10.2026 die Stelle einer/eines

 

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d)

 (Entgeltgruppe 14 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD); 39 Stunden wöchentlich)

 

unbefristet zu besetzen.

 

Zu den Forschungsschwerpunkten der Arbeitsgruppe der Professur für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg zählen u. a. Entwicklung und Validierung psychometrischer Erhebungsverfahren für das Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter, u.a. Intelligenztests, sowie App-Entwicklung im Bereich Mathematik, Durchführung von Interventions- und Evaluationsstudien mit Schwerpunkt auf Lernmotivation und KI-Nutzung im Lernkontext, Diagnostik bei Lern- und Entwicklungsstörungen und Forschung zu exekutiven Funktionen, Temperament und Selbstregulation.

 

Aufgabengebiet:

  • Eigenständige Forschung zur Rolle von Temperament, Selbstregulation und Exekutiven Funktionen in der Entwicklungspsychopathologie mit besonderem Fokus auf Resilienzprozessen über die Lebensspanne
  • Untersuchung von Risiko und Schutzfaktoren psychischer Gesundheit in unterschiedlichen Kontexten, einschließlich militärischer sowie ziviler Lebenswelten, mit besonderer Berücksichtigung von ADHS
  • Konzeption, Durchführung, Auswertung und Publikation empirischer Studien mit quantitativen Methoden (z. B. Längsschnittdesigns, latente Veränderungsmodelle, personenzentrierte Ansätze, Moderations- und Mediationsanalysen)
  • Mitwirkung und Ausgestaltung eines Forschungsschwerpunkts zur individuellen Resilienz im Rahmen des Democratic Resilience Center (DRC) der HSU/UniBw H
  • Mitwirkung bei der Antragstellung im Rahmen von Drittmittelakquise
  • Betreuung von Promotionen und anderen wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten
  • Mitwirkung in der Lehre in den Bereichen Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie mit Schwerpunkt auf Beratung und Intervention im Umfang von grundsätzlich 8,0 bis 12,0 Trimesterwochenstunden
  • Wissenschaftliche Vernetzung und Pflege von Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene
  • Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in klinische, institutionelle und versorgungsnahe Kontexte, insbesondere im Bundeswehr- und militärischen Kontext, sowie in nicht-militärische Versorgungssysteme
  • Erledigung von Verwaltungsarbeiten allgemeiner Art sowie akademische Tätigkeiten in der akademischen Selbstverwaltung

 

Qualifikationserfordernisse:

  • Ein mit sehr gutem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom [univ.] oder Master) der Psychologie
  • Eine sehr gut abgeschlossene Promotion in der Fachrichtung Psychologie oder einem eng verwandten Fach
  • Approbation als Psychologische/r Psychotherapeut/in mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt im Erwachsenenalter
  • Kenntnisse in mindestens zwei der folgenden Bereiche:
  • Temperamentsforschung,
  • Selbstregulation und exekutive Funktionen,
  • ADHS über die Lebensspanne,
  • Resilienz und Schutzfaktoren psychischer Gesundheit;
  • nachgewiesen durch einschlägige abgeschlossene Promotion
  • Sprachenkenntnisse in Deutsch mit einem Leistungsstand, welcher mindestens dem Sprachniveau C1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens entspricht

 

Darüber hinaus erwünscht:

  • Wissenschaftliche Expertise in der Entwicklungspsychopathologie
  • Kenntnisse quantitativer Forschungsmethoden
  • Publikationserfahrung in international rezensierten Fachzeitschriften
  • Fremdsprachenkenntnisse in Englisch mit einem Leistungsstand, welcher mindestens dem Sprachniveau B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens entspricht
  • Erfahrung in der Verknüpfung von Forschung und klinischer Praxis
  • Hintergrundkenntnisse zu Resilienzkonzepten über die Lebensspanne in unterschiedlichen institutionellen Kontexten
  • Kenntnisse institutioneller Versorgungsstrukturen, insbesondere im militärischen bzw. Bundeswehrkontext, sowie im zivilen Gesundheitssystem
  • Bestehende internationale Forschungskooperationen im Bereich Entwicklungspsychopathologie und Resilienzforschung
  • Bereitschaft zur Lehrentwicklung und zur Mitgestaltung innovativer Lehrformate (inkl. erfolgreicher Lehrevalutation)
  • Hohes Maß an Teamgeist sowie eine eigenverantwortliche und lösungsorientierte Arbeitsweise

 

Was für Sie zählt:

  • Vermögenswirksame Leistungen
  • Jahressonderzahlung
  • Betriebliche Altersversorgung
  • Flexible Arbeitszeiten
  • DeutschlandJobTicket mit Arbeitgeberzuschuss bei Vorliegen der notwendigen Voraussetzungen
  • Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Kinderbetreuungsplatzes in einer campusnah gelegenen Kindertagesstätte bei Vorliegen der notwendigen Voraussetzungen
  • Sie profitieren von einer gezielten Personalentwicklung und einem umfangreichen Fort- und Ausbildungsangebot.
  • Kostengünstige Verpflegungsmöglichkeit in der Campus-Mensa mit drei Mahlzeiten pro Tag
  • Möglichkeit der Teilnahme am Corporate-Benefits-Programm
  • Sie haben die Möglichkeit, an Angeboten der betrieblichen Gesundheitsförderung teilzunehmen (Nähere Informationen finden Sie unter: www.hsu-hh.de/bgm/).
  • Kostenfreie Parkmöglichkeiten auf dem Campus-Gelände
  • Möglichkeit zur Nutzung des bundeswehreigenen Carsharings (Nähere Informationen finden Sie unter: www.bwcarsharing.de)

 

Auskünfte bei fachlichen Fragen erteilt Ihnen Frau Univ.-Prof. Dr. Daseking, Tel.: 040/6541-2849 oder per E-Mail: m.daseking@hsu-hh.de.

 

Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach den Bestimmungen des TVöD in Verbindung mit dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Die Tätigkeiten entsprechen grundsätzlich der Entgeltgruppe 14. Die Eingruppierung bis in die Entgeltgruppe 14 TVöD erfolgt unter Beachtung des § 12 TVöD im Hinblick auf die tatsächlich nicht nur vorübergehend auszuübenden Tätigkeiten und der Erfüllung der persönlichen bzw. tariflichen Anforderungen (Tätigkeitsmerkmale).

 

Eine Teilzeitbeschäftigung ist möglich.

 

Bei dem genannten geplanten Besetzungsdatum bzw. dem genannten Datum zum "Beginn der Tätigkeit" handelt es sich um einen Termin, der sich bedingt durch den Ablauf des Ausschreibungsverfahrens ggf. ändern kann.

 

Die Bundeswehr fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt deshalb besonders Bewerbungen von Frauen.

Nach Maßgabe des Sozialgesetzbuchs IX und des Behindertengleichstellungsgesetzes begrüßen wir ausdrücklich Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen; hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung.

Die Bundeswehr unterstützt die Ziele des Nationalen Integrationsplans und begrüßt Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Nähere Informationen über die Universität und zur Professur finden Sie unter:

www.hsu-hh.de und https://www.hsu-hh.de/paepsy/.

 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form (pdf-Datei), unter Nennung der Kennziffer GeiSo-0426, bis zum 26.07.2026 an:

 

personalabteilung@hsu-hh.de.

 

Hinweis:

Informationen zum Datenschutz im Rahmen des Bewerbungsverfahrens finden Sie auf der Internetseite www.hsu-hh.de unter der Rubrik "Universität - Karriere - Datenschutzinformationen“.

Ohne Angabe der Kennziffer kann Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt werden und wird aus datenschutzrechtlichen Gründen umgehend gelöscht.

 


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

Bewerbung Alle Stellen
FACEBOOK
TWITTER
LINKEDIN

Ludwig Maximilians Universität München

Pädagogische Hochschule Bern

Rheinisch Westfalische Technische Hochschule Aachen

Ruprecht Karls Universität Heidelberg

Universität Innsbruck

Universität Luzern

Universität Passau

Universität Potsdam

Universität Rostock

Universität Wien

Universität Zürich

Universität zu Köln