W3 Universitätsprofessur für Computergestützte Systembiologie

Universität Hamburg

Deutschland

Hamburg setzt eine hochschulübergreifende Strategie zur Stärkung der Informatik in der Digitalisierung um. In ahoi.digital vertieft die Informatik an der Universität Hamburg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der Technischen Universität Hamburg und
der HafenCity Universität die Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Technologietransfer.


Die Universität Hamburg versteht sich als Universität der Nachhaltigkeit. Chancengleichheit
und Familienfreundlichkeit sind für uns selbstverständlich. Ebenso gehört der Umgang mit kultureller Vielfalt, die Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Lebensweisen zu unserem Alltag.


In der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften ist zum nächstmöglichen
Zeitpunkt eine

 

W3 universitätsprofessur für Computergestützte Systembiologie


zu besetzen. Kennziffer 2309/W3


Aufgabengebiet:
Gesucht wird eine/ein international hervorragend ausgewiesene/r Wissenschaftlerin/Wissenschaftler, die/der in ihrer/ seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit das Fach Computergestützte
Systembiologie mit einer methodischen Ausrichtung selbständig vertritt.


Wir suchen eine Persönlichkeit mit international ausgewiesener Publikations- und Forschungstätigkeit, die die Forschungsbereiche der Universität Hamburg durch die Entwicklung
neuer informatischer Methoden in der Systembiologie und deren Anwendung, idealerweise in
der Infektionsbiologie, sinnvoll ergänzt. Mögliche Forschungsthemen umfassen die Modellierung zellulärer Netzwerke und Systeme im Kontext von Infektionsprozessen, Modellierung von
Resistenzbildungen oder Simulation von Zellsystemen. Die Zusammenführung und Integration
großer Mengen heterogener, biologischer Daten sollten essenzieller Bestandteil der Forschung
sein.


Die zu besetzende Stelle spielt eine zentrale Rolle im entstehenden Leibniz-WissenschaftsCampus InterACt, durch den sich die Universität Hamburg weiter mit verschiedenen lokalen Leibniz-Instituten im Bereich der Infektions- und Strukturbiologie vernetzt. Die Mitarbeit an interdisziplinären Projekten des Forschungsschwerpunktes Infektionsforschung der Universität
Hamburg sowie des Potentialbereichs Computing in Science der MIN-Fakultät gehört zum Auf-
gabengebiet. Insbesondere wird eine enge Anbindung an das Centre for Structural Systems Biology Hamburg (CSSB) angestrebt. Die aktive Mitarbeit an ahoi.digital, der Kooperationsplattform Informatik der Hamburger Hochschulen, wird erwartet.


Erfahrungen in der Führung und Motivation von Mitarbeitern wird erwartet.


Der § 12 Absatz 7 Satz 2 Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG) findet Anwendung.


Einstellungsvoraussetzung:
Wissenschaftliche Qualifikationen sowie weitere Voraussetzungen gemäß § 15 HmbHG.


Weitere kriterien:
Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden internationale wissenschaftliche Erfahrungen
sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten erwartet.


Die Vorstellungen zur wissenschaftlichen Ausrichtung der Stelle sind in einem Forschungskonzept darzulegen.


Die Universität Hamburg legt auf die Qualität der Lehre besonderen Wert. Die gesuchte Persönlichkeit soll daher ausgeprägte didaktische Fähigkeiten besitzen und über Erfahrungen in
der Lehre verfügen. Eine Beteiligung an der Lehre in den Studiengängen M.Sc. Bioinformatik
und B.Sc. Computing in Science wird vorausgesetzt. Die Schaffung eines Modulangebots auch
für Studierende aus den Lebenswissenschaften ist wünschenswert. Lehrerfahrungen und Vorstellungen zur Lehre sind darzulegen. Die Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung
gehört zu den Dienstaufgaben.


Zur Bewertung der Management- und Personalführungskompetenz wird nach den Anhörungen mit einer Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten ein Assessmentcenter-Verfahren
durchgeführt.


Die Universität Hamburg will den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre erhöhen. Sie ist
deshalb an Bewerbungen von qualifizierten Wissenschaftlerinnen besonders interessiert. § 14
Abs. 3 Satz 3 HmbHG findet Anwendung.


Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich
nicht bevorrechtigten Bewerberinnen und Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.
Für nähere Auskünfte steht Ihnen Prof. Stefan Kurtz unter 040 42838 7311 oder kurtz@zbh.unihamburg.de zur Verfügung.


Bewerbungen mit Lebenslauf, Publikationsliste, Nachweis von Lehrerfahrungen sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten, Kopien von Zeugnissen
und Dokumenten, drei repräsentative Veröffentlichungen, Darlegung der Vorstellungen zur zukünftigen Forschung und Lehre, Link zu einem auf grobe Fehler überprüften Google Scholar
Profil (falls vorhanden) werden vorzugsweise in elektronischer Form, zusammengefasst in einer PDF Datei, unter Angabe der Kennziffer 2309/W3 bis zum 22.08.2019 erbeten an
Bewerbungen@verw.uni-hamburg.de oder postalisch an den Präsidenten der Universität Hamburg, Stellenausschreibungen, Mittelweg 177, 20148 Hamburg.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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