W2-Professur (mit Tenure Track nach W3) für Biochemie und Molekularbiologie

Justus Liebig Universität Giessen

Deutschland

Im Fachbereich Medizin ist am Biochemischen Institut ab dem 1. Oktober 2019 die


W2-Professur (mit Tenure Track nach W3) für Biochemie
und Molekularbiologie


unter Beachtung des § 64 Abs. 1 und 4 Hessisches Hochschulgesetz (HHG) für die Dauer von sechs
Jahren zu besetzen; es gelten die Einstellungsvoraussetzungen nach § 62 HHG. Im Falle der
Bewährung, die gem. § 64 Abs. 2 HHG in einem Evaluationsverfahren festzustellen ist, wird die
dauerhafte Übertragung einer W3-Professur zugesagt.


Aufgaben:


Zu den Aufgaben der zukünftigen Stelleninhaberin/des zukünftigen Stelleninhabers gehört die
Vertretung des Faches Biochemie und Molekularbiologie in Forschung und Lehre. Die Ausschreibung
richtet sich an international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren
Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet der Untersuchung von krankheitsrelevanten molekularen
Mechanismen ausgerichtet ist und die bestehenden Forschungsschwerpunkte am Fachbereich
unterstützt.


Die Bewerberin/Der Bewerber sollte sich aktiv in bestehende Forschungsverbünde einbringen sowie
selbstständig Forschungsprojekte und insbesondere DFG-geförderte Verbundprojekte (Forschergruppe, SFB/Transregio) und nationale und internationale Vernetzungen organisieren. Die Bereitschaft zur Kooperation mit den Forschungsschwerpunkten des Fachbereichs – Kardiopulmonales
System, Infektion, Inflammation und Immunität, Tumorbiologie/Onkologie sowie Reproduktion und
Reparation/Regeneration – und der Universität wird vorausgesetzt. Dies schließt unter anderem die
Anbindung an bestehende Verbundforschungsprojekte – insbesondere das Exzellenzcluster CardioPulmonary Institute (CPI), das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL), das Deutsche Zentrum
für Infektionsforschung (DZIF), die SFB 1213 und 1021, die Transregios 81 und 84 – sowie zukünftige
Forschungsverbünde ein. Eine Beteiligung der Professur am Schwerpunktbereich „Kardiopulmonales
System (Herz/Lunge)“ und am Potentialbereich „Infektion und Wirkstoffe“ ist wünschenswert.


Eine Zusammenarbeit mit der am Institut zu etablierenden W1-Professur (mit Tenure Track nach W2)
für Proteomik mit dem Schwerpunkt Massenspektrometrie ist wünschenswert. (Weitere Informationen:
www.uni-giessen.de/fbz/fb11/institute/biochemie). Darüber hinaus ist eine Kooperation mit dem
University Center for Biomedical Informatics im Bereich der digitalen Medizin und Big Data Analyse
vorgesehen. Die Mitarbeit im Gießener Graduiertenzentrum Lebenswissenschaften (GGL) und im
Clinician Scientist Programm (JLU-CAREER) zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
wird erwartet.


Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen eine
Forschungsallianz gegründet (Forschungscampus Mittelhessen), in deren Rahmen die beiden
Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte
praktizieren. Von den Bewerberinnen/Bewerbern wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschulund fachbereichsübergreifenden Kooperation und Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet.


In der Lehre ist die Professur mit zentralen Aufgaben für die vorklinischen Abschnitte der
Studiengänge Medizin und Zahnmedizin verbunden, des Weiteren ist eine Beteiligung am MasterStudiengang Biologie erwünscht.


Ein Engagement für das Pflegen internationaler Kooperationen wird ebenfalls erwartet. Eine
Integration von Genderaspekten in Forschung und Lehre wird ausdrücklich gewünscht.


Voraussetzungen:
Erwartet werden neben einem abgeschlossenen Hochschulstudium der Medizin oder der
Naturwissenschaften die für die Erfüllung der Aufgaben gem. § 61 Abs. 1 HHG erforderliche
Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine herausragende Promotion
nachgewiesen wird, einschlägige zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (z. B. Habilitation bzw.
gleichwertige wissenschaftliche Leistungen, die auch außerhalb des Hochschulbereichs oder im
Rahmen einer Juniorprofessur erbracht worden sein können), international sichtbare fachspezifische
Publikationen, Erfahrungen in der Leitung einer Arbeitsgruppe, weiterhin Erfahrungen und Erfolge in
der Drittmitteleinwerbung – insbesondere bei der DFG – sowie der Nachweis einer besonderen
pädagogischen Eignung als erforderliche Befähigung, das Fachgebiet in der akademischen Lehre mit
großem Engagement in seiner vollen Breite zu vertreten. Der/Die Bewerber/in sollte internationale
Kooperationserfahrung haben.


Mit der Bewerbung sind die Qualifikationen und bisherigen Erfahrungen in der curricularen Lehre für
das Fach Biochemie/Molekularbiologie in seiner ganzen Breite darzulegen.


Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich an; deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu
bewerben. Aufgrund des Frauenförderplanes besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des
Frauenanteils. Die JLU verfolgt auch das Ziel einer verstärkten Gewinnung von Führungskräften mit
Gender- und Familienkompetenz. Die JLU versteht sich als familiengerechte Hochschule.
Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.


Ihre Bewerbung (keine E-Mail) richten Sie bitte unter Angabe des Aktenzeichens K-08/19 mit den
erforderlichen Unterlagen einschließlich aussagefähiger Belege über Ihre pädagogische Eignung bis
zum 5. Juli 2019 an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Erwin-SteinGebäude, Goethestraße 58, D-35390 Gießen. Zu den Einstellungsvoraussetzungen und
erforderlichen Bewerbungsunterlagen wird empfohlen, unsere Hinweise unter http://www.unigiessen.de/stellenmarkt/merkblatt.pdf zu beachten. - Bewerbungen Schwerbehinderter werden - bei
gleicher Eignung - bevorzugt. Wir bitten, Bewerbungen nur in Kopie und ohne Hefter/Hüllen
vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden.


Darüber hinaus erbitten wir zusätzliche Angaben auf unserem Bewerbungsbogen, zu finden unter
http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb11/dekanat/dekanat/ref1. Bitte senden Sie alles möglichst auch
digital auf Datenträger.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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