Tenure-Track-Professur (W1 mit Tenure Track W2) für Maschinelles Lernen in der Teilchenphysik oder Astrophysik

Universität Hamburg

Deutschland

Die Universität Hamburg versteht sich als Universität der Nachhaltigkeit. Chancengleichheit
und Familienfreundlichkeit sind für uns selbstverständlich. Ebenso gehört der Umgang mit kultureller Vielfalt, die Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Lebensweisen zu unserem Alltag.


Für eine Universität der Nachhaltigkeit stehen Personalentwicklung und insbesondere die Entwicklung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Zentrum ihres strategischen
Handelns. Mit der Stärkung der Tenure-Track-Professur etabliert die Universität Hamburg einen
neuen Karriereweg für den wissenschaftlichen Nachwuchs.


In der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften ist ab sofort eine


Tenure-Track-Professur (W1 mit Tenure Track W2)
für Maschinelles Lernen in der Teilchenphysik
oder Astrophysik


zu besetzen. Kennziffer JP 294


Die Professur wird im Rahmen des neu gegründeten Exzellenzclusters Quantum Universe, der
durch die deutsche Exzellenzstrategie für Forschung gefördert wird, an der Universität Hamburg
eingerichtet. Der Exzellenzcluster bringt führende Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler
aus den Bereichen Mathematik, Teilchenphysik, Astrophysik und Kosmologie an der Universität
Hamburg und DESY zusammen, um Masse und Schwerkraft an der Schnittstelle zwischen Quantenphysik und Kosmologie zu verstehen.


Aufgabengebiet:


Wir suchen nach international ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für
die Entwicklung maschineller Lerntechniken und deren Anwendung in Teilchenphysik-Experimenten an Kollidern oder der beobachtenden Astrophysik und Kosmologie. Mögliche Forschungsrichtungen umfassen beispielsweise die Mustererkennung in experimentellen Daten,
die Higgs-Physik und die Suche nach Physik jenseits des Standardmodells, die Radioastronomie
oder die Hochenergie-Astrophysik.


Die Professur befindet sich im Fachbereich Physik. Von der Stelleninhaberin/ dem Stelleninhaber
wird erwartet, dass sie/er sich aktiv an der Lehre in Form von Vorlesungen, Übungen, Seminaren
sowie der Betreuung von Abschlussarbeiten in allen vom Fachbereich Physik angebotenen Studienfächern beteiligt.


Der § 12 Absatz 7 Satz 2 Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG) findet Anwendung.


Einstellungsvoraussetzung:


Wissenschaftliche Qualifikationen sowie weitere Voraussetzungen gemäß § 18 HmbHG.


Weitere kriterien:


Von den Bewerberinnen/den Bewerbern werden internationale wissenschaftliche Erfahrungen
sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten erwartet. Die
Universität Hamburg legt auf die Qualität der Lehre besonderen Wert. Lehrerfahrungen und Vorstellungen zur Lehre sind darzulegen.


Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber wird erwartet, dass er/sie innerhalb von zwei Jahren nach Dienstantritt die für die Lehre auf Deutsch erforderlichen Sprachkenntnisse (C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen) erwirbt, sofern er/sie über diese zum
Zeitpunkt des Dienstantritts noch nicht verfügt.


Juniorprofessorinnen und -professoren forschen und lehren wissenschaftlich selbständig. Um
Synergien in Forschung und Lehre zu gewährleisten, wird erwartet, dass sich die Interessen der
Bewerberinnen/der Bewerber auf die vom Quantum Universe-Cluster behandelten Themen und
auf maschinelles Lernen beziehen. Die Mitarbeit am universitären Forschungsschwerpunkt Teilchen-, Astro- und Mathematische Physik gehört zum Aufgabengebiet.


Vor Ablauf der zweiten Phase der Juniorprofessur erfolgt eine Evaluierung im Rahmen des Tenure Track, um die Voraussetzungen für eine Berufung auf eine W2-Professur zu prüfen. Es gelten
dann die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 15 HmbHG. Bei positivem Ergebnis des Bewertungsverfahrens erfolgt die Berufung auf eine unbefristete W2-Professur. Die Regelungen des


Hausberufungsverbots gelten bereits bei der Berufung auf die Juniorprofessur.
Die Universität Hamburg will den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre erhöhen. Sie ist deshalb an Bewerbungen von qualifizierten Wissenschaftlerinnen besonders interessiert. § 14 Abs.


3 Satz 3 HmbHG findet Anwendung.


Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich
nicht bevorrechtigten Bewerberinnen und Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.
Für nähere Auskünfte steht Ihnen Prof. Dr. Peter Schleper (peter.schleper@physik.uni-hamburg.de) oder Prof. Dr. Marcus Brüggen (mbrueggen@hs.uni-hamburg.de) zur Verfügung.


Bewerbungen mit Lebenslauf, Publikationsliste, Nachweis von Lehrerfahrungen sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten, Kopien von Zeugnissen
und Dokumenten, drei repräsentative Veröffentlichungen, Darlegung der Vorstellungen zur zukünftigen Forschung und Lehre werden vorzugsweise in elektronischer Form, zusammengefasst in einer PDF Datei, unter Angabe der Kennziffer JP 294 bis zum 18.07.19 erbeten an Bewerbungen@verw.uni-hamburg.de oder postalisch an den Präsidenten der Universität Hamburg,
Stellenausschreibungen, Mittelweg 177, 20148 Hamburg.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

FACEBOOK
TWITTER
LINKEDIN

Ludwig Maximilians Universität München

Pädagogische Hochschule Bern

Rheinisch Westfalische Technische Hochschule Aachen

Ruprecht Karls Universität Heidelberg

Universität Innsbruck

Universität Luzern

Universität Passau

Universität Potsdam

Universität Rostock

Universität Salzburg

Universität zu Köln

Universität Zürich