Stiftungsprofessur für Theorie und Praxis der Kuration

Humboldt Universität zu Berlin

Deutschland

Kennziffer:PR/004/20

Kategorie(n):Professuren

Anzahl der Stellen:1

Einsatzort:Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät und Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik

Bewerbung bis:25.05.20

Text

An der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät und am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik ist eine

W3-Stiftungsprofessur „Theorie und Praxis der Kuration“

zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für 5 Jahre zu besetzen.

Die Professur soll das thematische Feld der kuratorischen Praxis als einer fächerübergreifenden Erkenntnisform, seiner Theorie und Geschichte in Forschung und Lehre vertreten. Ausgehend von dem grundlegenden historisch-theoretischen Ansatz der Kulturtechnikforschung gestaltet und reflektiert die Professur aktuelle Forschungsthemen und setzt sie in Bezug zu den mit diesen Prozessen verbundenen materiellen Objekten. Die Professur ist am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik angesiedelt. Sie kooperiert eng mit der Direktion der Akademie der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss und unterstützt sie mit ihrer Expertise, insbesondere bei der programmatischen Ausrichtung sowie der wissenschaftlichen Evaluation. Zudem ist eine Anbindung an den Exzellenzcluster »Matters of Activity. Image Space Material« sowie an das Institut für Kulturwissenschaft geplant, um deren Aktivitäten und Formate im Kontext des Humboldt Forums mitzugestalten.

Gesucht wird eine Person, die das Thema der Professur in Forschung und Lehre in einem möglichst weiten Umfang vertritt und in folgenden Schwerpunkten fachlich ausgewiesen ist:

  • Erfahrungen in der Konzeption, Realisation und Organisation innovativer interdisziplinärer Ausstellungs- und Vermittlungsprojekte
  • international ausgewiesene Forschung zu materiellen Wissenskulturen und Gestaltungsprozessen in Verbindung mit Ausstellungs- und Vermittlungsprojekten
  • hervorragende fachlich einschlägige Dissertation und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, belegt durch Publikationen, Ausstellungskataloge o. ä.
  • erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln
  • Erfahrungen in interdisziplinärer projektorientierter Lehre
  • ausgezeichnete Deutsch- und Englischkenntnisse


Erwartet wird die Einwerbung von Drittmitteln.

Die Anforderungen für die Berufung gemäß § 100 des Berliner Hochschulgesetzes müssen erfüllt werden.

Die Humboldt-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Personen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbung an

Bewerbungen (inklusive Publikationsverzeichnis, vollständiges Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, Angaben zu bisherigen und aktuellen (Drittmittel-) Forschungsprojekten, eine 2-seitige Zusammenfassung des Forschungsprofils) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die Humboldt-Universität zu Berlin, Direktor des Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik, Prof. Dr. Wolfgang Schäffner, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an berufungen.hzk@hu-berlin.de . Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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