Stiftungsprofessur für Kunstliche Intelligenz in der Psychiatrie

Ruprecht Karls Universität Heidelberg

Deutschland

W 3-Stiftungsprofessur fr „Knstliche Intelligenz in der Psychiatrie“ (w/m/d)

An der Medizinischen Fakultt Mannheim der Universitt Heidelberg ist zum nchstmglichen Zeitpunkt eine

W 3-Stiftungsprofessur fr „Knstliche Intelligenz in der Psychiatrie“ (w/m/d)

am Zentralinstitut fr Seelische Gesundheit in Mannheim

zu besetzen. Die Professur wird am Zentralinstitut fr Seelische Gesundheit, Mannheim, angesiedelt sein (Landesstiftung des ffentlichen Rechts, Direktor: Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, Kaufmnnischer Direktor: Dr. Matthias Janta).

Das Zentralinstitut fr Seelische Gesundheit steht fr international herausragende Forschung und wegweisende Behandlungskonzepte in Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Suchtmedizin. Die Besonderheit des Instituts zeigt sich in seiner Doppelfunktion als Krankenversorgungs- und Forschungseinrichtung. Im Forschungsbereich ermglicht gerade diese Struktur die direkte Umsetzung eines translationalen Forschungsansatzes aus der Grundlagenforschung zur Anwendung in der Klinik. Die knstliche Intelligenz erweist sich hier als einer der zentralen Anstze.

Fr eine erfolgreiche translationale Forschung im Bereich der Knstlichen Intelligenz in der Psychiatrie beabsichtigt das ZI den Aufbau einer entsprechenden Abteilung. Dies wird untersttzt durch die enge Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultt Mannheim im Bereich der digitalen Medizin. Die Professur wird in erster Linie in den Forschungsschwerpunkt „Verstehen der Mechanismen von Risiko, Resilienz und Plastizitt psychischer Erkrankungen“ des ZIs eingebunden sein.

Die Professur hat das Fachgebiet in Forschung und Lehre zu vertreten und ist in die laufenden Forschungsschwerpunkte des ZI und der Medizinischen Fakultt Mannheim integriert. Verbunden mit der Professur ist die Leitung des Hector-Instituts fr knstliche Intelligenz in der Psychiatrie (HITKIP) am ZI. Es wird eine Persnlichkeit mit einem Forschungsprofil gesucht, das einen Schwerpunkt in der Knstlichen Intelligenz in der Psychiatrie, insbesondere in der Analyse multimodaler Datenstze mit innovativen Methoden, und insgesamt der Methodik der translationalen Forschung in der Psychiatrie aufweist und so fr Kooperationsprojekte mit Kliniker∗innen und Grundlagenforscher∗innen Anknpfungspunkte auf hohem, internationalem Niveau bietet. Die Bewerber∗in muss Expertise in Methoden der translationalen Forschung in der Psychiatrie aufweisen und, aufbauend auf einem fundamentalen Verstndnis der psychiatrischen Biomarker-Forschung durch Methoden der Knstlichen Intelligenz und Expertise in der funktionellen Analyse multimodaler Daten, Fragestellungen der personalisierten und translationalen Psychiatrie bearbeiten. Daneben soll der/die zuknftige Stelleninhaber∗in sich in die Lehre im Rahmen des Modellstudiengangs MaReCuM einbringen.

Anforderungen an die W 3-Professur fr „Knstliche Intelligenz in der Psychiatrie“ sind:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biotechnologie oder in einem verwandten Gebiet
  • Qualifizierte Promotion in einem fr das Fachgebiet relevanten Bereich sowie nach 47 Abs. 2 Landeshochschulgesetz Baden-Wrttemberg eine Habilitation, eine erfolgreich evaluierte Juniorprofessur oder eine vergleichbare wissenschaftliche Qualifikation
  • Durch Drittmitteleinwerbung und Publikationen nachgewiesene Forschungserfolge im Fachgebiet der Knstlichen Intelligenz in der Psychiatrie oder vergleichbaren Bereichen
  • Erfahrung in der Einwerbung und Koordination von nationalen und internationalen Einzel- und Verbundfrderinstrumenten sowie institutionellen Forschungsfrderungen
  • Erfahrungen in der Koordination von Verbundprojekten zu KI-basierten Biomarkern in der Psychiatrie sowie in der Entwicklung und Anwendung von Methoden der KI und zur funktionalen Analyse (epi-)genetischer Daten
  • Beteiligung an translationalen Forschungsprojekten in der Psychiatrie sowie klinischen Studien
  • Erfahrungen in der Leitung multiprofessioneller wissenschaftlicher Arbeitsgruppen

Die Berufung erfolgt als gemeinsame Berufung der Universitt Heidelberg und des Zentralinstituts fr Seelische Gesundheit Mannheim im Jlicher Modell. Die Stelle steht unbefristet zur Verfgung. Die rumliche und finanzielle Ausstattung der Professur erfolgt durch das Institut und mindestens fr die ersten fnf Jahre aus Stiftungsmitteln der Hector II-Stiftung und wird im Anschluss aus dem Budget des ZI verstetigt. Eine Zwischenevaluation ist nicht vorgesehen. Bei Erfllung der allgemeinen beamtenrechtlichen und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen erfolgt die Berufung in das Professorenamt in der Regel direkt in das Beamtenverhltnis auf Lebenszeit.

Bewerbungen mit den blichen Unterlagen sind ausschlielich in elektronischer Form - entsprechend der „Bewerber∗innen-Leitfaden Formatvorlage“ und dem „Bewerber∗innen-Formblatt“ (der Medizinischen Fakultt Mannheim fr W3-Professuren (siehe www.umm.uni-heidelberg.de/karriere/berufung/) - bis 04.09.2022 an Herrn Prof. Dr. med. Sergij Goerdt, Dekan der Medizinischen Fakultt Mannheim der Universitt Heidelberg, Universittsmedizin Mannheim, zu richten.

Die Universitt Heidelberg steht fr Chancengleichheit und Diversitt. Wir bitten qualifizierte Frauen nachdrcklich um ihre Bewerbung. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung vorrangig bercksichtigt. Informationen zu Stellenausschreibungen und zum Datenschutz finden Sie unter www.uni-heidelberg.de/stellenmarkt


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