Doktorand/in fuer Völkerstrafrecht, Strafvollzug, Kriminologie und Juristische Zeitgeschichte

Friedrich Schiller Universität Jena

Deutschland

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist eine traditionsreiche und forschungsstarke Universität im Zentrum Deutschlands. Als Volluniversität verfügt sie über ein breites Fächerspektrum. Ihre Spitzen-forschung bündelt sie in den Profillinien Light - Life - Liberty. Sie ist eng vernetzt mit außeruniversi-tären Forschungseinrichtungen, forschenden Unternehmen und namhaften Kultureinrichtungen. Mit rund 18.000 Studierenden und mehr als 8.600 Beschäftigten prägt die Universität maßgeblich den Charakter Jenas als weltoffene und zukunftsorientierte Stadt.

An der Professur für Strafrecht, Kriminologie, Strafvollzugsrecht und Jugendstrafrecht der Rechtswissenschaftlichen Fakultät ist zum 01.07.2021 eine Stelle als

Doktorand

im Bereich Völkerstrafrecht, Strafvollzug,

Kriminologie und Juristische Zeitgeschichte (m/w/d)

zu besetzen.

Die Stelle ist dem von Prof. Dr. Florian Knauer (FSU Jena) und PD Dr. Boris Burghardt (HU Berlin) geleiteten DFG-Projekt "Spandau, Sugamo und Landsberg - Die Anfänge des völkerstrafrechtlichen Strafvollzugs und ihre Relevanz für die internationale Strafjustiz von morgen" zugeordnet. Im Rahmen der Stelle wird der völkerstrafrechtliche Strafvollzug im Spandauer Militärgefängnis nach dem Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess analysiert. Der Untersuchungsgegenstand liegt dementsprechend im Schnittbereich von Völkerstrafrecht, Strafvollzug, Kriminologie und Juristischer Zeitgeschichte.

Ihre Aufgaben:

eigenständige Bearbeitung des Themas "Der völkerstrafrechtliche Strafvollzug im Spandauer Militärgefängnis nach dem Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess"
aktive Beteiligung an der konzeptionell-methodischen Grundlagenarbeit des Projekts
Mitarbeit an der Vorbereitung und Durchführung von zwei Workshops zum Thema des Gesamtprojekts
Ergebnissicherung in Form von Publikationen: zum einen dient die Ausarbeitung der Studie zugleich als wissenschaftliches Qualifizierungsprojekt für eine Promotion, zum anderen wird eine Mitarbeit an Veröffentlichungen zum Gesamtprojekt erwartet
Vorstellung der Ergebnisse auf nationalen und internationalen wissenschaftlichen Tagungen

Ihr Profil:

abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Rechtswissenschaft, möglichst mit Prädikatsexamen
ausgewiesene besondere Kenntnisse im Völkerstrafrecht, im Strafvollzug, in der Kriminologie oder in der Juristischen Zeitgeschichte; großes Interesse und hohe Motivation, sich in die jeweiligen anderen einschlägigen Teilgebiete des (Straf-)Rechts einzuarbeiten
zwingend erforderlich sind ein allgemeines Interesse an zeitgeschichtlicher Forschung und speziell die Bereitschaft zur Beschaffung und Auswertung von Dokumenten aus nationalen und internationalen Archiven
für die Beschaffung und Erschließung der Materialien sind gute Kenntnisse der englischen Sprache notwendig; Kenntnisse der französischen, russischen oder japanischen Sprache können für das Gesamtprojekt von Vorteil sein, sind für die Bearbeitung des Themas aber nicht erforderlich

Unser Angebot:

Vergütung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 inklusive einer tariflichen Jahressonderzahlung
anspruchsvolle interdisziplinäre Forschung im Schnittbereich von Rechtswissenschaft und Geschichtswissenschaft
Einbindung in ein Forschungsprojekt zum völkerstrafrechtlichen Strafvollzug und damit verbunden ein enger und organisierter Austausch mit den Projektleitern und zwei weiteren Promovierenden mit benachbarten Themenstellungen (völkerstrafrechtlicher Strafvollzug in Sugamo und Landsberg)
strukturierter Austausch mit führenden Vertreterinnen und Vertretern der Geschichtswissenschaft im Rahmen einer Doktorandenschule in Jena
weitere Möglichkeiten der nationalen und internationalen Vernetzung mit profilierten WissenschaftlerInnen der einschlägigen Forschungsfelder, insbesondere durch die aktive Teilnahme an zwei Workshops, die im Projektzusammenhang durchgeführt werden
große Gestaltungsmöglichkeiten bei der Arbeitsorganisation in zeitlicher, örtlicher und inhaltlicher Hinsicht
ein familienfreundliches Arbeitsumfeld mit vielfältigen Angeboten für Familien: Hochschul-Familienbüro (JUniFamilie) und flexible Kinderbetreuung (JUniKinder)

Die ausgeschriebene Stelle ist befristet für die Dauer von 3 Jahren. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle im Umfang von 50 % (20 Wochenstunden).

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre aussagekräftige, schriftliche Bewerbung, gerne auch per E-Mail (eine PDF-Datei), unter Angabe der Registrier-Nummer 094/2021 bis zum 30.04.2021 an:

Prof. Dr. Florian Knauer
Professur für Strafrecht, Kriminologie,
Strafvollzugsrecht und Jugendstrafrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Carl-Zeiß-Straße 3
07743 Jena

oder per E-Mail an:

Wir bitten darum, Ihre Unterlagen nur als Kopien einzureichen, da diese nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens ordnungsgemäß vernichtet werden.
Bitte beachten Sie unsere Bewerberhinweise unter: www4.uni-jena.de/stellenmarkt_hinweis.html
Bitte beachten Sie zudem die Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten unter:
www4.uni-jena.de/Stellenmarkt_Datenschutzhinweis-path-1,18,27,148897.html

Registriernummer
094/2021

Bewerbungsadresse
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Carl-Zeiß-Straße 3
07743 - Jena

Ansprechpartner
Prof. Dr. Florian Knauer
E-Mail:

Fristen
Ausschreibung vom: 23.03.2021
Bewerbungsende: 30.04.2021


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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