Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) in Hate Speech

Universität Potsdam

Deutschland

Öffentliche Stellenausschreibung


Jung, modern, forschungsorientiert: Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert. An der größten Hochschule Brandenburgs forschen und lehren national wie international renommierte Wissenschaftler/-innen1. Die Universität Potsdam ist drittmittelstark, überzeugt
durch ihre Leistungen im Technologie- und Wissenstransfer und verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung.

Mit rund 21.000 Studierenden auf drei Standorte verteilt – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm –
ist die Universität Potsdam ein herausragender Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region. Sie
hat über 3.000 Beschäftigte und ist eine der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.

An der Universität Potsdam an der Humanwissenschaftlichen Fakultät im Strukturbereich Bildungswissenschaften, Erziehungs-und Sozialisationstheorie ist möglichst
ab 01.09.2019 im Rahmen eines Drittmittelprojektes eine Stelle als

Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d)
Kenn-Nr. 233/2019

mit 26 Wochenstunden (65 %) befristet bis 28.02.2022 – vorbehaltlich der Mittelzuweisung – zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).

Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des durch die DFG drittmittelfinanzierten Forschungsprojektes „Hate Speech als Schulproblem? Eine kombinierte Schüler- und Lehrerstudie zur Relevanz, zur Häufigkeit und zu den Determinanten des Phänomens Hate Speech an Schulen sowie zum Umgang damit", das in Zusammenarbeit mit der Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg durchgeführt wird. Als eine der
ersten Studien ihrer Art soll das Phänomen Hate Speech im Schulkontext aus der Perspektive von Schüler/-innen1 und Lehrkräfte untersucht werden.

Eine wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen des Forschungsprojektes ist erwünscht. Das Projekt bietet
sehr gute Rahmenbedingungen für die wissenschaftliche Qualifizierung in einem exzellenten wissenschaftlichen Umfeld an der Schnittstelle von Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie. Gesucht wird eine motivierte Persönlichkeit, die eine wissenschaftliche Laufbahn anstrebt und mit ihrer Promotion einen wahrnehmbaren Beitrag zum Forschungsfeld liefern möchte.


1 Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d).
Aufgaben:
• Entwicklung der Erhebungsinstrumente
• Durchführung von Datenerhebungen (Online-Befragung, Fokusgruppen-Interviews,
Dokumentenanalysen)
• Datenbereinigung, -aufbereitung, -auswertung
• Erstellung von Berichten und wissenschaftlichen Publikationen
• Ergebnispräsentation auf wissenschaftlichen Kongressen und bei Projektpartnern
• Anleitung von studentischen Hilfskräften
Voraussetzungen:
• wissenschaftlicher Hochschulabschluss (universitäres Diplom/akkreditierter Master/
gleichwertig) in Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie oder einem verwandten Fach
• Kenntnisse und Interessen im Bereich der Gewalt-, Diskriminierungs- und/oder Vorurteilsforschung mit Bezug zur Lebenswelt Schule
• Sichere Kenntnisse im Bereich qualitativer und/oder quantitativer Forschungsmethoden inkl. dem Umgang mit üblichen Statistikprogrammen (z.B. SPSS, R, Mplus,
MAXQDA)
• gute Englischkenntnisse in Sprache und Schrift
• Bereitschaft zu Reisetätigkeiten und Aufenthalten an den beiden Standorten der Forschergruppe


Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Sebastian Wachs (wachs@uni-potsdam.de)
gern zur Verfügung.
Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine
ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte
Bewerber/-innen1 bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.


Bewerbungen sind bis zum 15.05.2019 unter Angabe der Kenn-Nr. 233/2019 an die
Universität Potsdam, Professur für Erziehungs- und Sozialisationstheorie, KarlLiebknecht-Straße 24/25, 14476 Potsdam oder per E-Mail an wachs@unipotsdam.de zu richten.
Falls eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erwünscht ist, bitten wir um Beilage
eines adressierten und ausreichend frankierten Briefumschlags.
Potsdam, 15.04.2019


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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