Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiter - Fachgebiet Architektur- und Kunstgeschichte

Technische Universität Darmstadt

Deutschland

Im Fachbereich Architektur der Technischen Universität Darmstadt ist im Fachgebiet Architektur- und Kunstgeschichte zum 01.01.2020 die Stelle für eine/einen

 

Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiter – 65%

in einem auf vier Jahre befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen.

 

Die ausgeschriebene Stelle ist ein Teilprojekt des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens: Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“. Der auf vier Jahre ausgelegte Forschungsschwerpunkt wird durch die Hessische Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) gefördert. Beteiligte Partner sind die Goethe-Universität in Frankfurt am Main, die Technische Universität Darmstadt und das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte. Der Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich mit der Bedeutung von Ordnungstechniken in den Praktiken der Architektur und nimmt die Relevanz architektonischen Denkens in gesellschaftlichen Diskursen über Ordnung in den Blick. Entsprechend fragt er nach der Hervorbringung von Ordnungen durch Architektur sowie nach der Bedeutung der Architektur für nichtarchitektonische Ordnungsnarrative. Dazu bündelt der Schwerpunkt architektur-, geschichts-, kultur- und medienwissenschaftliche, soziologische und entwurfstheoretische Kompetenzen und bindet die architektonische Entwurfs- und Medienpraxis mit ein.

 

In dem Teilprojekt „Ordnungskonzepte in der Architekturlehre. Wissensvermittlung und Visualisierungsstrategien“ des LOEWE-Schwerpunkts ist folgende Stelle zu besetzen:

Aufgaben:

 

  • Promotionsvorhaben zum Thema des Teilprojekts
  • Schwerpunktmäßig gewünscht ist ein Vorhaben, dass sich mit architektonischen Lehrbüchern beschäftigt und die Ordnungspraktiken des architektonischen Wissens in diesen Büchern inhaltlich wie darstellungstechnisch analysiert. Mögliche Fragestellungen wären: Welchen Einfluss hatten diese Lehrbücher auf die zeitgenössische Entwurfs- und Baupraxis, welche Ordnungsvorstellungen (Proportionen, Raster, Normen etc.) propagierten sie und wie prägten sie den Eindruck der Gesellschaft von der Architektur?
  • Aktive Mitarbeit am LOEWE-Schwerpunkt „Architekturen des Ordnens“ (Abstimmung zwischen den Teilprojekten, Konzeption und Durchführung von gemeinsamen Symposien und Ausstellungen)
  • Es wird erwartet, dass die/der zukünftige Stelleninhaber/in in den Büros des LOEWE-Schwerpunkts an der Goethe-Universität Frankfurt sowie der TU Darmstadt arbeitet

 

Anforderungen:

 

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Kunstgeschichte
  • Projekterfahrung im Bereich des Ausstellungswesens gewünscht
  • Forschungsschwerpunkt im Bereich der Architekturgeschichte, Interesse an bildwissenschaftlichen Fragestellungen
  • Herausragendes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen in deutscher und englischer Sprache

 

Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV - TU Darmstadt).

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (plus dreiseitigen Exposé zum Promotionsvorhaben) unter Angabe der Kenn-Nummer an die Dekanin des Fachbereichs Architektur, El-Lissitzky-Str. 1, Postfach 10 06 36, 64206 Darmstadt, zu senden.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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