Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiter (Dipl.-Ing./MSc. Informatik, Elektrotechnik, Informationssystemtechnik o.ä.)

Technische Universität Darmstadt

Deutschland

Im Fachbereich Informatik der Technischen Universität Darmstadt ist vorbehaltlich der endgültigen Mittelfreigabe durch den Fördergeber am Fachgebiet Eingebettete Systeme und ihre Anwendungen (ESA) ab dem 01.09.2019 die Stelle für eine/n

Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiter 
(Dipl.-Ing./MSc. Informatik, Elektrotechnik, Informationssystemtechnik o.ä.)

in einem zunächst auf 3 Jahre befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen.

 

Innerhalb eines Verbundprojektes ist der Schwerpunkt der F&E Aufgaben das Thema „Entwurfsverfahren für Digitalschaltungen“. Konkret geht es um den Einsatz von FPGAs, um virtuelle Hardware/Software-Entwicklungsplattformen dadurch zu beschleunigen, dass Teilschaltungen als Hardware auf dem FPGA ablaufen und mit den Software-basierten Teilen der Simulation (SystemC-Modelle) interagieren. Im Rahmen des Projekts sollen Prototypen einer so erweiterten virtuellen Plattform geschaffen werden, die auch die Nutzung von FPGA-Ressourcen in der Cloud unterstützen. Im Gesamtprojekt sind sowohl Aufgaben des Hardware-Entwurfs für FPGAs als auch an Software-Werkzeugen (z.B. automatisierte Generierung von C/C++ Schnittstellen-Code zum Software-Teil der virtuellen Plattform) zu bewältigen.

 

Dafür sind fundierte Kenntnisse des Hardware-Entwurfs von digitaler Logik (z.B. in Verilog, VHDL, ggf. Chisel und Bluespec, Synthese, Simulation etc.), der System-on-Chip-Architektur (z.B. Pipelines, Systemschnittstellen mittels AXI zu PCIe und DDR-SDRAM etc.) sowie der systemnahen Programmierung (z.B. Anpassung von Linux-System und -Kernel, C/C++, Assembler, GNU Toolchain, JTAG-Debugging) erforderlich. Ebenso sollten belastbare Erfahrungen in der Handhabung aktueller Xilinx FPGA Entwurfswerkzeuge (z.B. Mapping/P&R, System-on-Chip Komposition, IP Integration) vorhanden sein. Für die Erstellung der Programmierwerkzeuge für die hardware-beschleunigte virtuelle Plattform wären Vorerfahrungen in der Software-Entwicklung, z.B. mit Java und/oder C++ und der Nutzung von Tools wie ANTLR o.ä. hilfreich. Grundkenntnisse in SystemC wären nützlich, könnten aber auch im Rahmen des Projekts erworben werden.

 

Die Position setzt einen sehr guten Abschluss in einem der Universitätsstudiengänge Informatik, Elektrotechnik, Informationssystemtechnik, o.ä. voraus und erfordert ausgeprägte methodische und analytische Fähigkeiten sowie gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift. Deutschkenntnisse wären für die Zusammenarbeit innerhalb des Projekts und des Fachgebiets von Vorteil.

 

Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers.

 

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV - TU Darmstadt). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

 

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der Kenn-Nummer an folgende Adresse zu senden: Prof. Dr.-Ing. Andreas Koch, Technische Universität Darmstadt, Fachbereich Informatik, Fachgebiet Eingebettete Systeme und ihre Anwendungen (ESA), Hochschulstr. 10, 64289 Darmstadt, Tel. 06151/16 -22421, FAX 06151/16-22422, Email: office@esa.cs.tu-darmstadt.de

 

Kenn-Nr. 355

Veröffentlicht am: 12. Juni 2019

Bewerbungsfrist: 18. Juli 2019


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