Wiss. Mitarbeiter/in Postdoktorand/in - Arbeitsgruppe Naturschutz

Philipps Universität Marburg

Deutschland

Am Fachbereich Biologie, Arbeitsgruppe Naturschutz, Prof. Dr. Nina Farwig, sind zum 01.11.2019 befristet auf drei Jahre, soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, zwei drittmittelfinanzierte

 

Qualifizierungsstellen mit dem Ziel der Promotion (PhD)

 

in Teilzeit (65 % der regelmäßigen Arbeitszeit) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

 

Zu den Aufgaben gehören wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre im Rahmen des dreijährigen Forschungsprojektes „Berücksichtigung biologischer Vielfalt und ökosystemarer Funktionsweise als Basis für eine nachhaltige Windenergieproduktion im Wald“, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Das transdisziplinäre Forschungsprojekt beinhaltet eine Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (PD. Dr. Christian Voigt, www.leibniz-izw.de) und der Universität Leipzig (Prof. Dr. Paul Lehmann, Universität Leipzig). Die Forschung umfasst die Untersuchung der Muster von Vögeln (Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in 1) und Fledermäusen (Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in 2) und deren ökosystemare Bedeutung in Wäldern mit Windenergienutzung, um den zukünftigen Ausbau der Windenergieproduktion in Wäldern nachhaltig und naturverträglich zu gestalten.

 

Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG.

 

Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) im Fach Ökologie oder Naturschutz sowie gute Kenntnisse und möglichst praktische Erfahrungen in der Erhebung empirischer Daten im Freiland, in experimentellem Design, statistischer Datenanalyse (bevorzugt mit R) und GIS. Erwartet werden sehr gute Artenkenntnisse, insbesondere der Artengruppe der Vögel bzw. Fledermäuse, sowie fortgeschrittene Erfahrungen im Monitoring beider Artengruppen mittels standardisierter Erfassungsmethoden (Punkt-Stopp-Kartierungen, akustische Erfassung und Identifikation von Fledermäusen). Weiterhin setzt die projektgebundene Integration von Interessenvertretern der Windenergie und des praktischen Naturschutzes sehr gute Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten voraus (u. a. jährliche Treffen, Berichterstattung, Workshop). Im Rahmen des interdisziplinären Projektes werden die Felderfassungen in Hessen stattfinden. Zudem sind längere Forschungsaufenthalte in Berlin und Leipzig vorgesehen, insbesondere die/der wissenschaftliche Mitarbeiter/in 2 wird für die Auswertung und Verschriftlichung der Ergebnisse vorwiegend in Berlin tätig sein.

 

Erwartet werden zudem eine kreative, analytische und kritische Denkweise, selbstständiges und strukturiertes Arbeiten sowie die Bereitschaft und Fähigkeit, Forschungsideen mit- und weiterzuentwickeln. Vorausgesetzt werden ferner die Fähigkeit im Team zu arbeiten und Feldassistentinnen/-assistenten anzuleiten, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie eine Fahrerlaubnis Klasse B. Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung im Rahmen einer Promotion auf dem Gebiet der Naturschutzökologie wird erwartet.

 

Für Fragen steht Ihnen Prof. Dr. Nina Farwig unter farwig@uni-marburg.de gerne zur Verfügung.

 

Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, z. B. durch Angebote im Rahmen des Schwerpunktprogramms und durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stellen für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung.

 

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Personen mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

 

Wir bitten darum, Bewerbungsunterlagen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

 

Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 30.08.2019 unter Angabe der Kennziffer fb17-0031-wmz-2019 an den Fachbereich Biologie der Philipps-Universität Marburg, Frau Laura Nießen, Karl-von-Frisch-Str. 8, 35043 Marburg oder in einer PDF-Datei an sekfarwig@biologie.uni-marburg.de.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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