W2-Professur für Slavistische Sprachwissenschaft mit Schwerpunkt Historische Linguistik

Christian Albrechts Universität zu Kiel

Deutschland

Die Christian-Albrechts-Universität will mehr qualifizierte Frauen für Professuren gewinnen.


Am Institut für Slavistik der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine


W2-Professur für Slavistische Sprachwissenschaft
mit Schwerpunkt Historische Linguistik


zu besetzen.

 

Die/Der Bewerber/-in soll die slavistische Sprachwissenschaft in Forschung und Lehre in voller Breite vertreten. Sprachliche Voraussetzung sind Kenntnisse des Russischen und Polnischen in gegenwartsbezogener und in historischer Perspektive. Darüber hinaus ist mindestens eine weitere ost- oder westslavische Sprache in Forschung und Lehre wünschenswert.

 

Besonderer Wert wird auf die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit gelegt. So ist z. B. die Mitarbeit im Forschungszentrum Arealität und Sozialität in der Sprache erwünscht. Die Aufgaben des/der zukünftigen Stelleninhabers/Stelleninhaberin umfassen die Mitwirkung am Kieler „Zentrum für Osteuropastudien (ZOS)“ sowie die inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung der existierenden internationalen Double-DegreeStudiengänge auf Master-Ebene (EuPoD und RDT – vgl. www.eupod.de bzw. www.rdt.uni-kiel.de). Darüber hinaus wird die/der zukünftige Stelleninhaber/-in mit ihrem/seinem historischen Schwerpunkt in den Forschungsschwerpunkt „Social and Environmental Change (SECC)“ der Universität, in die Johanna-Mestorf-Akademie und in das Exzellenzcluster „Roots: Social, Environmental, and Cultural Connectivity in Past Societies“, speziell in den Subcluster „Roots of Conflict: Competition and Conciliation“ (vgl. www.jma.uni-kiel.de/en/roots), eingebunden sein.

 

In diesem Forschungsumfeld soll insbesondere die Verbindung zwischen materieller und immaterieller (sprachlicher) Kultur sowohl unter theoretischen Aspekten als auch in konkreten Forschungsvorhaben im Blickpunkt stehen. Die/Der zukünftige Stelleninhaber/-in stärkt dabei die Forschungsrichtung der nicht materiell fassbaren Elemente vergangener Gesellschaften. Gleichzeitig wird dadurch die Verzahnung mit anderen Fächern der Fakultät und des Exzellenzclusters (insbes. mit der Archäologie) gesichert.

 

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Master-Studium oder ein vergleichbarer Abschluss sowie eine qualifizierte Promotion im Fach slavistische Sprachwissenschaft (mindestens magna cum laude oder ein vergleichbares Prädikat). Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen im Rahmen der slavistischen Sprachwissenschaft sind durch eine Juniorprofessur, eine Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen nachzuweisen. Herausragende wissenschaftliche Publikationen und Lehrerfahrung sind unabdingbar. Die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln wird erwartet. Die Beherrschung sowohl der englischen Sprache (in Forschung und ggf. Lehre) als auch der deutschen Sprache (für Lehre, Forschung und Gremienarbeit) ist unverzichtbar.

 

Auf die Einstellungsvoraussetzungen des § 61 und eine mögliche Befristung nach § 63 Abs. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Schleswig-Holstein wird hingewiesen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage www.berufungen.uni-kiel.de.

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

 

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber/-innen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

 

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, Kopien akademischer Zeugnisse, Drittmitteleinwerbungen) werden unter Angabe der Privat- und Dienstadresse mit Telefonnummer und E-Mail bis zum 02.12.2019 (vorzugsweise in elektronischer Form in einer PDF-Datei an bewerbungen@philfak.uni-kiel.de) erbeten an den Dekan der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Olshausenstr. 40, 24098 Kiel.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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