Professur für Pädagogische Psychologie

Humboldt Universität zu Berlin

Deutschland

Kennziffer
PR/002/21

Kategorie(n)
Professuren

Anzahl der Stellen
1

Einsatzort
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Erziehungswissenschaften

Bewerbung bis
03.03.21

Text
An der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät, Institut für Erziehungswissenschaften, ist eine

W3-Professur für „Pädagogische Psychologie“

zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Zu den im Rahmen der Professur wahrzunehmenden Aufgaben gehören Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Pädagogischen Psychologie und die Mitwirkung bei Prüfungen sowie in der Selbstverwaltung der Universität. Die Lehraufgaben ergeben sich insbesondere aus den Anforderungen des BA-/MA-Studiengangs Erziehungswissenschaften, des MA-Studiengangs Erwachsenenbildung, des MA-Studiengangs Health Professions Education (Charité) sowie in den BA-/MA-Lehramtsstudiengängen.

In Forschung und Lehre sollen insbesondere psychologische Einflussfaktoren auf Lernen, Leistung und Sozialverhalten im Schul- und Unterrichtskontext untersucht werden. In diesem Bereich sollte die Bewerberin / der Bewerber möglichst durch längsschnittliche Interventionsstudien mit entsprechenden Präventions- und Anwendungsstrategien ausgewiesen sein. Es wird erwartet, dass die künftige Stelleninhaberin / der künftige Stelleninhaber, die/der über ein abgeschlossenes Studium der Psychologie verfügen sollte, durch theoriebasierte empirische Arbeiten in mindestens zwei der nachfolgend aufgeführten pädagogisch-psychologischen Forschungsschwerpunkte ausgewiesen ist, die insbesondere auf die Lehrkräftebildung bezogen sind:

  • sozial-kognitive, motivationale und emotionale Einflüsse auf Lernen und Entwicklung
  • Konzeption und Evaluation von Lehr-, Unterrichts- und Erziehungsstrategien zur Förderung von Motivation, Lernen und Persönlichkeitsentwicklung
  • Lern- und Motivationsförderung in heterogenen Lerngruppen
  • Stärkung von Sozialklima, sozialen Kompetenzen, Motivation und Lernen in Schule und Unterricht

Förder- und statusdiagnostische Verfahren zu den o. g. Bereichen
Erwartet wird Anschlussfähigkeit an die empirische Bildungsforschung (insbesondere des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen, IQB), an relevante Forschungsschwerpunkte des Instituts für Psychologie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Darüber hinaus ist die Kooperation mit der Professional School of Education (PSE), dem Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung (IZBF), dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) sowie dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg erwünscht.

Die Anforderungen für die Berufung gem. § 100 des Berliner Hochschulgesetzes müssen erfüllt werden.

Die Humboldt-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Personen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbung an
Bewerbungen (inkl. eines Publikationsverzeichnisses, eines Verzeichnisses der Lehrveranstaltungen, Angaben zu bisherigen und aktuellen (Drittmittel-)Forschungsprojekten, einer 2-seitigen Zusammenfassung des Forschungsprofils) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die Humboldt-Universität zu Berlin, Dekan der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät, Herrn Prof. Dr. Christian Kassung, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an berufungen.ksbf@hu-berlin.de. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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