Professur für Historische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Digital Humanities

Humboldt Universität zu Berlin

Deutschland

Kennziffer
PR/006/21

Kategorie(n)
Professuren

Anzahl der Stellen
1

Einsatzort
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät, Institut für Erziehungswissenschaften, und Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF)

Bewerbung bis
30.06.21

Text
An der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät, Institut für Erziehungswissenschaften, und dem Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) ist eine

W2-S-Professur für „Historische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Digital Humanities“

befristet auf 5 Jahre, zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Die Person soll ein*e ausgewiesene*r Forscher*in im Bereich der deutschen und/oder transnationalen Bildungsgeschichte mit Schwerpunkt in bzw. ausgewiesenem Interesse an epistemologischen Fragen und Methoden der Digital Humanities sein. Aufgabe der Professur ist es, neue Nutzungsmöglichkeiten der Digital Humanities in der Historischen Bildungsforschung zu entwickeln, die Nutzung entsprechender digitaler Methoden zu erproben und zu reflektieren. Auf diese Weise wird die Person zu einer Erweiterung der sozialhistorischen und kulturwissenschaftlichen Ansätze in der Bildungshistoriographie und zu ihrer digitalen Profilierung beitragen. Die Person unterstützt dafür die Transformation der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) des DIPF zu einer digitalen Forschungsbibliothek, wirkt an einer Institutionalisierung digitaler Forschungsangebote und Tools in der zentralen Forschungsinfrastruktureinrichtung der deutschen Bildungsgeschichte, der BBF, mit und unterstützt im Sinne der Leibniz- Gemeinschaft gleichzeitig Konzepte einer Digital Public History. Eine Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen des DIPF und weiteren Einrichtungen, insbesondere der Leibniz- Gemeinschaft, wird erwartet. Die Person ist an der Lehre (2 SWS) in der Abteilung Historische Bildungsforschung der HU beteiligt. Von der Professur sollen eigenständige Projekt- und Drittmittelanträge im Bereich der digitalen Bildungsgeschichte entwickelt, beantragt und geleitet werden.

Erwartet werden:

  • hervorragende Promotion und weitere Veröffentlichungen in der Bildungsgeschichte, Geschichte oder einem entsprechenden kulturwissenschaftlichen Fach mit bildungshistorischem Schwerpunkt
  • nachweisbares Engagement und wissenschaftliche Aktivitäten/Veröffentlichungen im Bereich Digital Humanities, auch im internationalen Rahmen
  • sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift

Erwünscht sind:

  • Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der digitalen Editionen / digitalen Erschließung von Archiven und Quellen und der digitalen Auswertung von Texten und Bildern („distant reading“ / “scalable reading“, „distant viewing“)
  • Kenntnisse in weiteren Bereichen der Digital Humanities, z. B. von Semantic-Web-Technologien, historisch-informationswissenschaftlicher Datenmodellierung, Visualisierung historischer Daten, Aufbau virtueller Forschungsumgebungen
  • Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln und im Management von Projekten oder Verbünden
  • Die Anforderungen für die Berufung gemäß § 100 des Berliner Hochschulgesetzes müssen erfüllt werden.

Die Humboldt-Universität zu Berlin strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbung an
Bewerbungen (inkl. eines Publikationsverzeichnisses, eines vollständigen Verzeichnisses der Lehrveranstaltungen, Angaben zu bisherigen und aktuellen (Drittmittel-)Forschungs- projekten, einer 2-seitigen Zusammenfassung des Forschungsprofils) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die Humboldt-Universität zu Berlin, Dekan der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Kassung, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer einzigen PDF-Datei an berufungen.ksbf@hu-berlin.de. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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