2 Open Topic Tenure Track-Professuren im Themenfeld Translational Health Research (W1 / Assistant Professor)

Friedrich Alexander Universität Erlangen Nürnberg

Deutschland

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) besetzt zum frühestmöglichen Zeitpunkt

 

2 Open Topic Tenure Track-Professuren im Themenfeld Translational Health Research

(W1 / Assistant Professor)

 

zunächst im Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von drei Jahren. Nach positiver Evaluierung ist eine Verlängerung auf insgesamt sechs Jahre vorgesehen. Die FAU bietet eine längerfristige Perspektive im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit durch anschließende Berufung auf eine W2-Professur, sofern die Anforderungen der Tenure-Evaluation erfüllt werden.

 

Die Professuren werden mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses finanziert. Alle Professuren aus diesem Programm stärken an der FAU strategisch die fakultätsübergreifenden Forschungsschwerpunkte und sind daher thematisch breit ausgeschrieben. Im Zentrum steht die Gewinnung herausragender Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die die engagierte Entwicklung ihres eigenen Zukunftsprofils und ihrer Karriere als Mitgestaltung strategischer Zukunftsfelder gemeinsam mitführenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der FAU anlegen („Open Topic Tenure Track“). Die hier ausgeschriebenen zwei Professuren zielen auf Forschung und Lehre im Themenfeld „Translational Health Research“. Die künftigen Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber sind eingeladen, im FAU-weiten Forschungsschwerpunkt „Medizin, Lebenswissenschaften und Gesundheit“ engagiert mitzuwirken. Beide Professuren werden an der Medizinischen Fakultät angesiedelt und sollen die Möglichkeit erhalten, geeignet mit dem Universitätsklinikum zusammenzuarbeiten.

 

Eine W1-Professur soll das Fachgebiet seltene Nierenerkrankungen vertreten. Aufgefordert zur Bewerbung werden insbesondere Personen, die sich in das Fachgebiet seltene Nierenerkrankung in Forschung, Lehre und Krankenversorgung angemessen einbringen können. Vorausgesetzt wird ein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium. Erwünscht wird eine aktive Einbringung in die fachbezogenen Forschungsinitiativen am Standort sowie in das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung. Im Themenfeld „Translational Health Research“ trägt die Professur in Forschung und Lehre, insbesondere durch international sichtbare Forschungsleistungen im Bereich der nephrologischen Forschung mit Bezug zu seltenen Nierenerkrankungen, bei. Erwünscht wird klinisch-nephrologische Expertise und Erfahrung im Bereich der kompetitiven Drittmitteleinwerbung.

 

Eine weitere W1-Professur soll das Fachgebiet translationale Neurowissenschaften vertreten. Aufgefordert zur Bewerbung werden insbesondere Personen, die im Fachgebiet der translationalen Neurowissenschaften in Forschung und Lehre bereits international sichtbar sind. Eine Mitarbeit in der Krankenversorgung ist bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen möglich. Vorausgesetzt wird ein erfolgreich abgeschlossenes naturwissenschaftliches Grundlagenstudium (z. B. Molekulare Medizin) oder ein Medizinstudium. Erwünscht wird eine enge Anbindung an den Bayerischen Forschungsverbund Interaktion von humanen Gehirnzellen (ForInter) sowie dem neurowissenschaftlichen Graduiertenkolleg GRK 2162 „Entwicklung und Vulnerabilität des Zentralnervensystems“. Im genannten Themenfeld sollen Erkrankungen des Zentralnervensystems modelliert werden, um so konsekutiv neue therapeutische Interventionsstrategien zu entwickeln. Außerdem erwünscht wird insbesondere eine Expertise in Stammzellbiologie und Erfahrung im Bereich der kompetitiven Drittmitteleinwerbung.

 

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualifikation einer Promotion nachgewiesen wird. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliches Personal oder als wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre, bei Medizinerinnen und Medizinern nicht mehr als neun Jahre betragen haben. Fristverlängernd wirken sich u.a. Mutterschutz und die Inanspruchnahme von Elternzeit aus. Außerdem sollte nach der Promotion die Universität gewechselt worden sein oder mindestens eine zweijährige wissenschaftliche Tätigkeit außerhalb der FAU nachgewiesen werden.

 

Die FAU erwartet die Teilnahme an der akademischen Selbstverwaltung, das Engagement zur Einwerbung von Drittmitteln und eine hohe Präsenz an der Universität zur intensiven Betreuung der Studierenden. Die Bereitschaft zur englischsprachigen Lehre wird gewünscht.

 

An der FAU werden W1-Professuren durch ein Mentorat unterstützt, zudem erhalten sie eine sächliche Erstausstattung. Das Förderinstrument der Leistungsvereinbarung sichert die faire und transparente Evaluierung.

 

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Die FAU ist Mitglied im Best Practice Club „Familie in der Hochschule“ und bietet Unterstützung für Dual-Career-Paare an.

 

Bewerbungen bitte mit den üblichen Unterlagen (CV, Schriftenverzeichnis, Lehrerfahrung, Drittmitteleinwerbungen, Zeugnisse und Urkunden) webbasiert unter https://berufungen.fau.de bis zum 08.09.2019 übermitteln, adressiert an den Dekan der Medizinischen Fakultät. Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich gerne an 1000prof@fau.de.


Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf AkademischeStellen.com

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